File: //usr/share/doc/isdn4k-utils-3.2/i4lfaq-de-23.html
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<HTML>
<HEAD>
<META NAME="GENERATOR" CONTENT="LinuxDoc-Tools 0.9.21">
<TITLE>ISDN4LINUX - FAQ (deutsche Version): callback: Callback </TITLE>
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<HR>
<H2><A NAME="callback"></A> <A NAME="s23">23.</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc23">callback: Callback </A></H2>
<H2><A NAME="callback_delay"></A> <A NAME="ss23.1">23.1</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc23.1">callback_delay: Ein hereinkommender Ruf wird von I4L abgelehnt. Anschließend ruft I4L zurück. Die Rufablehnung wird von der anderen Seite nicht erkannt und sie versucht, sich weiterhin bei I4L einzuwählen. </A>
</H2>
<P>Die meisten Probleme bei Callback können durch die Einstellung
des callback delay mit <CODE>isdnctrl cbdelay</CODE> gelöst
werden. Eine Sekunde auf der wählenden Seite A (den Callbackmodus
auf 'out' setzen) und zwei Sekunden auf der angewählten Seite B
(den Callbackmodus auf 'in' setzen) genügt in den meisten
Fällen.</P>
<P>Der Grund für dieses Problem liegt in einem Designfehler des
Treibers für den Verbindungslevel.</P>
<P>A wählt B an um einen Rückruf auszulösen. B wehrt den Anruf ab und ruft A zurück und stellt so eine arbeitende Verbindung innerhalb weniger als 4 Sekunden her. Der auslösende Anruf von A nach B wird jedoch erst nach 4 Sekunden vom ISDN Dienstleister beendet (um anderen Geräten auf der B Seite eine Chance der Rufannahme zu geben). Wenn dieser Ruf beendet wird, wird leider auch die bestehende Verbindung von B nach A beendet.</P>
<H2><A NAME="callback_cisco"></A> <A NAME="ss23.2">23.2</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc23.2">callback_cisco: Aus irgendeinem Grund kann I4L nicht bei einer Cisco zurückrufen? </A>
</H2>
<P>Torsten Hentschel <CODE>
<A HREF="mailto:Torsten.Hentschel@DInet.de">Torsten.Hentschel@DInet.de</A></CODE> schrieb am 03. Oktober 1996:
<BLOCKQUOTE>
Eine Cisco wählt möglicherweise so schnell und häufig,
daß der ipppd keine Chance des Zurückrufens hat. Die Ciscos
sind so programmiert (klare Aussage eines Cisco-Entwicklers):
Wenn eine Cisco ein Paket empfängt, das durch eine auf 'dial on
demand' eingestellte Telefonverbindung hinausgehen soll, und es ist
ein B-Kanal zur Hinauswahl frei, wird sofort gewählt. Wenn in
einem solchen Fall (wie bei Delta Internet seit einem halben Jahr)
eine Cisco mit 8 B-Kanälen auf der anderen Seite steht und jemand
ein einfaches 'ping RemoteIP' eingibt, wird die Cisco im schlimmsten
Fall alle 8 B-Kanäle zum Hinauswählen
benutzen. Natürlich kann sie nicht eine Telefonnummer
gleichzeitig auf zwei B-Kanälen wählen (es wäre sofort
"besetzt"). Die Programmierung der Cisco ist nicht so dumm, sie
richtet den nächsten B-Kanal zum Hinauswählen ein bevor sie
annimmt, daß der vorherige B-Kanal versagt hat. Solch eine Cisco
arbeitet wie ein Maschinengewehr was das Hinauswählen
betrifft. Und I4L bekommt keinen freien B-Kanal zur Einwahl wenn die
Cisco das nicht will. Das Schlechte daran ist, daß eine Cisco
immer (auch bei einer Konfiguration mit 'callback client' = I4L ruft
zurück) erwartet, daß die andere Seite den Ruf annimmt,
beide auflegen und dann der Rückruf kommt. Username und Password
müssen beim Gebrauch von PPP immer vor einem Rückruf
ausgetauscht werden. Dadurch stellt man sicher, daß die Person,
die den Rückruf verlangt, auch dazu berechtigt ist. (Cisco
scheint sich an die Regel der (Deutschen) Telekom zu halten, daß
keine Informationen ohne B-Kanal-Verbindung ausgetauscht werden
dürfen. Ein Rückruf-Verlangen, identifiziert nur durch die
anrufende Telefonnummer, kann im Zweifelsfall als Übertragung von
Informationen betrachtet werden).
</BLOCKQUOTE>
</P>
<P>Torsten Hentschel <CODE>
<A HREF="mailto:Torsten.Hentschel@DInet.de">Torsten.Hentschel@DInet.de</A></CODE> schrieb zusätzlich am 20. November 1996:
<BLOCKQUOTE>
Ich habe den Rückruf über PPP mit zwei CISCOs oft
versucht. Nach meiner Erfahrung werden Versuche mit der Kombination
CISCO - Linux nicht funktionieren. Eine CISCO handelt ein
Rückruf-Verlangen immer per PPP aus. Dazu muss die Gegenseite
zuerst den Ruf annehmen und die gesamte Verhandlung (Berechtigung,...)
durchführen. Dann legen beide auf und der Rückruf wird
durchgeführt. Die Befehle von isdnctrl in Linux beeinflussen nur
die Netzwerk-Devices des Kernels und haben keinen oder nur wenig
Einfluß darauf, wie ipppd Rückrufe durchführt. ipppd
erkennt nicht, daß er einen Rückruf der Gegenseite erwarten
soll.
Daher lehnt er das Angebot der CISCO über PPP, daß sie zum
Rückruf bereit ist, ab. Dann nimmt die CISCO an, daß sie
nicht zurück rufen soll (sie erwartet ein explizites
Rückruf-Verlangen während der PPP-Verhandlung zu sehen).
Die CISCO bestätigt dies, wenn Du bei ihr einloggst und ihre
Debug-Meldungen über die Einwahlversuche Deines Linux-Computers
mit den folgenden Befehlen ansiehst:
<HR>
<PRE>
deb ppp chap
deb ppp negotiotion
deb ppp error
term mon
</PRE>
<HR>
Du musst Dich über telnet einloggen, nicht auf der Konsole, da
sonst die CISCO das Loggen nicht über das serielle Interface
durchführen kann.
</BLOCKQUOTE>
</P>
<H2><A NAME="callback_ascend"></A> <A NAME="ss23.3">23.3</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc23.3">callback_ascend: Callback von einer Ascend funktioniert nur, wenn ich im Ascend-Menue 'Active=Yes' eingebe. Dann wählt die Ascend mich aber auch an, wenn meine Maschine ausgeschaltet ist. </A>
</H2>
<P>Ulrich Klein <CODE>
<A HREF="mailto:ulik@hprc.tandem.com">ulik@hprc.tandem.com</A></CODE> schrieb am 14. Dezember 1996:
<BLOCKQUOTE>
Irgendwo in den Ascend-Menues kannst Du 'dial broadcast' auf "no" oder
"off" setzen. Anderenfalls wird das Ding mit jedem Rundruf
wählen. Zumindest mir half das. Falls jemand aus dem Netzwerk, an
das die Ascend angeschlossen ist, wirklich eine Verbindung aufbauen
will, musst Du die etwas seltsamen Filter benutzen. Ich glaube, es
gibt da einen, der nur als Rückruf hinauswählt.
</BLOCKQUOTE>
</P>
<H2><A NAME="callback_banzai"></A> <A NAME="ss23.4">23.4</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc23.4">callback_banzai: Wie kann ich eine Banzai zurückrufen?</A>
</H2>
<P>Jan-Olaf Droese <CODE>
<A HREF="mailto:jano@layla.RoBIN.de">jano@layla.RoBIN.de</A></CODE> schrieb am 31. Januar 1997:
<BLOCKQUOTE>
Auf der Seite der Banzai sollte ein 'c' zu der zu wählenden
Nummer hinzugefügt werden. Dadurch ist sie bereit für den
Rückruf. Zur Sicherheit kannst Du die Anzahl der
Wählversuche der Banzai auf 1 setzen, sodaß es keine
Rufüberschneidungen gibt. Auf der I4L-Maschine habe ich folgende
Einstellungen vorgenommen:
<HR>
<PRE>
isdnctrl callback isdn0 in
isdnctrl cbdelay isdn0 1
</PRE>
<HR>
</BLOCKQUOTE>
</P>
<H2><A NAME="callback_microsoft"></A> <A NAME="ss23.5">23.5</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc23.5">callback_microsoft: Unterstützt ISDN4LINUX Microsoft Callback (CBCP)? </A>
</H2>
<P>Nein, das geht mit ISDN4LINUX nicht. Da es nicht so trivial zu
implementieren ist, gibt es z.Zt. keinen Plan dafür.</P>
<HR>
<A HREF="i4lfaq-de-24.html">Next</A>
<A HREF="i4lfaq-de-22.html">Previous</A>
<A HREF="i4lfaq-de.html#toc23">Contents</A>
</BODY>
</HTML>