File: //usr/share/doc/isdn4k-utils-3.2/i4lfaq-de-6.html
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 3.2 Final//EN">
<HTML>
<HEAD>
<META NAME="GENERATOR" CONTENT="LinuxDoc-Tools 0.9.21">
<TITLE>ISDN4LINUX - FAQ (deutsche Version): hardware: Unterstützte Hardware, ihre Eigenheiten und Hardware-bezogene Probleme</TITLE>
<LINK HREF="i4lfaq-de-7.html" REL=next>
<LINK HREF="i4lfaq-de-5.html" REL=previous>
<LINK HREF="i4lfaq-de.html#toc6" REL=contents>
</HEAD>
<BODY>
<A HREF="i4lfaq-de-7.html">Next</A>
<A HREF="i4lfaq-de-5.html">Previous</A>
<A HREF="i4lfaq-de.html#toc6">Contents</A>
<HR>
<H2><A NAME="hardware"></A> <A NAME="s6">6.</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6">hardware: Unterstützte Hardware, ihre Eigenheiten und Hardware-bezogene Probleme</A></H2>
<H2><A NAME="hardware_support"></A> <A NAME="ss6.1">6.1</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.1">hardware_support: Welche Hardware wird unterstützt? </A>
</H2>
<P>Unterstützt werden nur interne Karten für den ISA- oder
PCI-Bus. Auch ISA Plug&Play Karten werden unterstützt,
benötigen aber etwas zusätzliche Handarbeit mit den
<CODE>isapnptools</CODE>. Details der Konfiguration findest Du bei der Frage
<A HREF="i4lfaq-de-7.html#config_pnp">config_pnp</A>.</P>
<P>Es gibt
<A HREF="i4lfaq-de-30.html#glossary_active">aktive</A>,
<A HREF="i4lfaq-de-30.html#glossary_semiactive">semi-aktive</A> oder
<A HREF="i4lfaq-de-30.html#glossary_passive">passive</A> interne Karten. Wenn Du nicht
gerade viel Geld ausgegeben hast, kannst Du davon ausgehen, daß
Du eine passive Karte hast. Mehr über den Unterschied findest Du
bei
<A HREF="#hardware_activepassive">hardware_activepassive</A>.</P>
<P>Z.Zt. gibt es einen Treiber für alle passiven Karten mit
bestimmten Siemens Chips (HiSax Treiber). In der mit dem Treiber
gelieferten Datei <CODE>README.HiSax</CODE> findest Du die neuesten
Informationen über unterstützte Karten und welche Parameter
dem HiSax übergeben werden müssen. Dies ist der Status vom
4. September 1999 (wird laufend verbessert):
<UL>
<LI>Teles 8.0/16.0/16.3 und kompatible (wie: Dr. Neuhaus Niccy 1016,
Creatix 16/S0)</LI>
<LI>Teles 16.3c (kann nicht als "umgekehrte" Karte benutzt werden)</LI>
<LI>Teles S0/PCMCIA (alte Hardware)</LI>
<LI>Teles PCI</LI>
<LI>Teles S0Box</LI>
<LI>Creatix S0Box</LI>
<LI>Creatix PnP S0</LI>
<LI>Compaq ISDN S0 ISA Karte</LI>
<LI>AVM A1 (Fritz, Teledat 150 ISA)</LI>
<LI>AVM Fritz PCMCIA</LI>
<LI>AVM Fritz PnP (Teledat 150 PnP)</LI>
<LI>AVM Fritz PCI (Teledat 150 PCI)</LI>
<LI>ELSA Microlink PCC-16, PCF, PCF-Pro, PCC-8</LI>
<LI>ELSA Quickstep 1000</LI>
<LI>ELSA Quickstep 1000PCI (neuer Name: ELSA Microlink PCI)</LI>
<LI>ELSA Quickstep 3000 (Einstellungen wie QS1000)</LI>
<LI>ELSA Quickstep 3000PCI</LI>
<LI>ELSA PCMCIA</LI>
<LI>ITK ix1-micro Rev.2 (auch: ITK Colombus Karte)</LI>
<LI>Eicon.Diva 2.0 ISA und PCI (S0 und U Interface, nicht die
PRO Version)</LI>
<LI>Eicon.Diva Piccola</LI>
<LI>ASUSCOM NETWORK INC. ISDNLink 128K PC Adapter
(Bestell-Nr. I-IN100-ST-D)</LI>
<LI>Dynalink IS64PH (OEM Version der ASUSCOM NETWORK INC.
ISDNLink 128K Adapter)</LI>
<LI>Alle anderen ASUSCOM/Dynalink Karten (inkludsive der OEM
Versionen; insgesamt mehr als 50 Karten)</LI>
<LI>PCBIT-DP (OEM Version der ASUSCOM NETWORK INC. ISDNLink)</LI>
<LI>HFC-2BS0 basierende Karten (TeleInt SA1)</LI>
<LI>Sedlbauer Speed Card (Speed Win, Teledat 100, PCI, Fax+)</LI>
<LI>Sedlbauer Speed Star/Speed Star2 (PCMCIA)</LI>
<LI>Sedlbauer ISDN-Controller PC/104</LI>
<LI>USR Sportster interner TA (kompatible Stollmann tina-pp V3)</LI>
<LI>ith Kommunikationstechnik GmbH MIC 16 ISA Karte</LI>
<LI>Traverse Technologie NETjet PCI S0 Karte</LI>
<LI>Dr. Neuhaus Niccy PnP/PCI</LI>
<LI>Siemens I-Surf 1.x (mit ISAR =< versuche Typ 29)</LI>
<LI>Siemens I-Surf 2.x (mit IPAC => versuche Typ 12 asuscom)</LI>
<LI>Trust PCI (nur die alte Karte mit Siemens Chip; die in den
Niederlanden genannte 'Wisecom' funktioniert nicht)</LI>
<LI>ACER P10</LI>
<LI>HSR Saphir</LI>
<LI>Berkom Telekom A4T</LI>
<LI>Scitel Quadro</LI>
<LI>Gazel ISDN Karten</LI>
<LI>HFC-PCI basierende Karten</LI>
<LI>PCI/Winbond W6692 basierende Karten</LI>
<LI>USB ISDN Adapter mit dem ST5481, z.B. BeWan Gazel 128 USB</LI>
</UL>
Hinweis:
<UL>
<LI>AVM A1+ wird nicht unterstützt</LI>
<LI>PCF, PCF-Pro: bis jetzt wird nur der ISDN-Teil unterstützt</LI>
<LI>PCC-8: noch nicht getestet </LI>
<LI>Eicon.Diva U Interface nicht getestet </LI>
<LI>Einige Karten funktionieren nur als Module, nicht fest in den
Kernel eingebunden </LI>
<LI>Asuscom-Karte: Beachte, daß die ISA-Version ein anderer
Typ ist (12) als die PCI-Version (35 mit HFC oder 36 mit Winbond chip)!</LI>
<LI>Zur Unterscheidung zwischen HFC-PCI und PCI/Winbond dient der
Output des Befehls <CODE>cat /proc/pci</CODE>. Bei HFC-PCI bekommst Du
bei Deiner Karte eine Zeile mit dem Text "Master capable".</LI>
<LI>DataFire Micro V PCI = Karte mit HFC-Chip (Typ 35)</LI>
</UL>
</P>
<P>Fü deutsche Leser: Jede Karte, die die Deutsche Telekom in der
Vergangenheit herausgab, wird unterstützt. Das gilt NICHT
für die TK-Anlagen!</P>
<P>Die folgenden Karten werden definitiv nicht unterstützt,
vermutlich auch in Zukunft nicht, da die Hersteller die
Spezifikationen für ihre sehr proprietäre Hardware und
Protokolle nicht herausgegeben haben:
<UL>
<LI>Fritz!X</LI>
<LI>Eumex 404</LI>
</UL>
</P>
<P>Für die Eumex 404 gibt es ein inoffizielles Treiber-Binary
für ISDN4LINUX mit SuSE 6.3, das hilfreich sein könnte (oder
auch nicht). Benutzung auf eigene Gefahr:
<A HREF="http://home.t-online.de/home/MetalMilitia/eumex.htm">http://home.t-online.de/home/MetalMilitia/eumex.htm</A>.</P>
<H2><A NAME="hardware_activepassive"></A> <A NAME="ss6.2">6.2</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.2">hardware_activepassive: Was ist der Unterschied zwischen einer aktiven und einer passiven ISDN-Karte?</A>
</H2>
<P>Eine aktive ISDN-Karte führt die meisten
ISDN-Verbindungsprotokolle (Anwahl, Empfang von Anrufen, usw.) selbst
aus, da sie eine Art Minicomputer mit eigener Software (Firmware)
besitzt. Bei einer passiven ISDN-Karte muss der Computer, in dem die
Karte sitzt, diese Funktionen ausführen.</P>
<P>Prinzipiell werden beide Arten von ISDN4LINUX unterstützt. Da
jedoch aktive Karten ein nicht standardisiertes Interface haben, kann
ein Treiber nur dann erstellt werden, wenn der Hersteller die
Spezifikationen für das Interface herausgibt. Ebenfalls muss die
Firmware der Karte frei verfügbar sein. Im Unterschied dazu
enthalten viele passive Karten den gleichen Chipset. Wenn einmal ein
Treiber für einen Chipset existiert werden daher viele passive
Karten unterstützt.</P>
<P>Diese aktiven Karten werden z.Zt. von einem speziellen Treiber
unterstützt:
<UL>
<LI>AVM B1</LI>
<LI>AVM C4</LI>
<LI>Eicon DIVA Server BRI PCI</LI>
<LI>Eicon DIVA Server 4BRI</LI>
<LI>IBM Active 2000 ISDN Karte</LI>
<LI>ICN</LI>
<LI>PCBIT-D</LI>
</UL>
</P>
<H2><A NAME="hardware_recommend"></A> <A NAME="ss6.3">6.3</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.3">hardware_recommend: Welche Karte wird von den Entwicklern empfohlen?</A>
</H2>
<P>Die Entwickler schlagen ELSA Karten vor. ELSA stellte den Entwicklern
ihre Spezifikationen zur Verfügung und gab eine Menge
Unterstützung, was zu einem exzellenten Treiber
führte. Ausserdem sind ELSA Karten in Deutschland zum Gebrauch an
öffentlichen Netzen zugelassen (siehe Frage
<A HREF="i4lfaq-de-26.html#country_certified">country_certified</A>).</P>
<P>Für den Kauf einer aktiven Karte würden die Entwickler die
PCI Serverkarte von Eicon empfehlen. Sie kann auf beiden Kanälen
Faxe mit Class 2 Befehlen verschicken/empfangen und enthält ein
V.90 Modem. Die AVM B1 arbeitet ebenfalls recht gut, kann jedoch nur
auf einem Kanal faxen. Auch die Karten von Hypercope funktionieren
recht gut mit allen verfügbaren Fax-Kanälen. Sie
benötigen jedoch ein Hardware-Upgrade für den Faxbetrieb und
der Linux-Treiber ist recht neu. Wenn der Faxbetrieb für Dich
wichtig ist aber die Kosten für eine aktive Karte zu hoch sind,
könnte Dir eine Karte mit ISAR Chipset eher dienlich sein. Es
gibt z.B. die Sedlbauer Speedfax+, die man in Deutschland u.a. bei
Conrad bekommt.</P>
<H2><A NAME="hardware_external"></A> <A NAME="ss6.4">6.4</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.4">hardware_external: Unterstützt ISDN4LINUX externe Terminaladapter?</A>
</H2>
<P>Nein, aber das ist auch nicht nötig. Terminaladapter benehmen
sich entweder wie ein Modem oder wie eine Netzwerkkarte. Linux
unterstützt bereits sowohl Modems als auch Netzwerkkarten ohne
ISDN4LINUX - also wird kein spezieller ISDN-Treiber benötigt
(wodurch sich gewöhnlich die Konfiguration sehr vereinfacht).
Schau Dir z.B. das Programm wvdial an.</P>
<H2><A NAME="hardware_cabeling"></A> <A NAME="ss6.5">6.5</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.5">hardware_cabeling: Wie belege ich die ISDN-Kabel? </A>
</H2>
<P>Alle Details dieser Art werden in der excellenten Kabel-FAQ behandelt,
die Du zumindest auf Deutsch auf <CODE>
<A HREF="http://www.in-berlin.de/User/scorpio/faqkabel.html">http://www.in-berlin.de/User/scorpio/faqkabel.html</A></CODE>
findest.</P>
<H2><A NAME="hardware_irq"></A> <A NAME="ss6.6">6.6</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.6">hardware_irq: Warum sollte ich die IRQs 12 und 15 für meine ISDN-Karte vermeiden?</A>
</H2>
<P>Auf vielen PCI-Boards wird der Interrupt 12 von der PS/2 Maus belegt
(auch wenn Du keine solche hast oder der IRQ nicht dafür
aktiviert ist). Der IRQ könnte sogar belegt sein wenn Du keinen
PS/2 Anschluss hast. Interrupt 15 wird auch oft vom zweiten IDE Bus
benutzt (auch wenn Du ihn nicht benutzt oder der IRQ dafür nicht
festgelegt ist). Sogar wenn man denkt, daß einige IRQs
verfügbar sind, können sie dennoch irgendwie vom BIOS
reserviert sein. Eine gute Wahl ist immer IRQ 5 und IRQ 9. Ohne Modem
oder Maus kannst Du auch 4 und 3 versuchen, die auch auf exotischen
Boards funktionieren.</P>
<H2><A NAME="hardware_irqsharing"></A> <A NAME="ss6.7">6.7</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.7">hardware_irqsharing: Unterstützt der ISDN4LINUX-Treiber auch geteilte (Shared) Interrupts? </A>
</H2>
<P>Ja, die Treiber wurden so geschrieben, daß es geht. Zumindest
bei der Karte AVM Fritz!PCI wurden jedoch manchmal auftretende
Probleme bei Motherboards mit einem BIOS-Bug berichtet (DFI
Motherboards K6BV3+, P5BV3+ K6XV3).
Als Workaround kann man versuchen, die BIOS-Option <CODE>CPU to PCI
WRITE Buffer</CODE> zu deaktivieren.</P>
<H2><A NAME="hardware_s2m"></A> <A NAME="ss6.8">6.8</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.8">hardware_s2m: Welche S2M Karten werden unterstützt? </A>
</H2>
<P>Zumindest von diesen S2M Karten wurde berichtet, daß sie
funktionieren:
<UL>
<LI>AVM T1</LI>
<LI>Eicon.S2M-ISA oder DIVA Server PRI/PCI (siehe
<A HREF="http://www.melware.de/">http://www.melware.de/</A>)</LI>
</UL>
</P>
<H2><A NAME="hardware_pcmcia"></A> <A NAME="ss6.9">6.9</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.9">hardware_pcmcia: Welche PCMCIA Karten werden unterstützt? </A>
</H2>
<P>Zumindest von diesen PCMCIA Karten wurde berichtet, daß sie
funktionieren:
<UL>
<LI>ELSA Microlink (NICHT: ELSA Microlink/all)</LI>
<LI>Sedlbauer</LI>
<LI>AVM</LI>
<LI>Teles PCMCIA (alte Hardware) - abzuraten, da Teles die Hardware
oft wechselt und die Entwickler nicht unterstützt (siehe Frage
<A HREF="#hardware_teles">hardware_teles</A>).</LI>
</UL>
</P>
<H2><A NAME="hardware_smp"></A> <A NAME="ss6.10">6.10</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.10">hardware_smp: Kann ich ISDN4LINUX auf meinem Multiprozessor-Board betreiben?</A>
</H2>
<P>Ja, das geht gut. Kompiliere jedoch auf jeden Fall den Kernel und alle
Module mit der Option <CODE>SMP</CODE>. Wenn Du Probleme hast, wenn beide CPUs
auf denselben IRQ zugreifen wollen, versuche die Bootoption
<CODE>noapic</CODE>.</P>
<H2><A NAME="hardware_alpha"></A> <A NAME="ss6.11">6.11</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.11">hardware_alpha: Läuft ISDN4LINUX auf einem DEC Alpha mit Linux?</A>
</H2>
<P>Ja, die meisten Karten sollten mit ISDN4LINUX auf einem DEC Alpha
laufen. Von vielen Karten ist ein einwandfreier Betrieb mit dem HiSax
Treiber bekannt. Auch die aktive ICN Karte soll funktionieren.</P>
<H2><A NAME="hardware_sun"></A> <A NAME="ss6.12">6.12</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.12">hardware_sun: Läuft ISDN4LINUX auf einer Sun-Workstation?</A>
</H2>
<P>Vermutlich nicht. Es gibt drei (interne) Möglichkeiten für
ISDN in der SUN:
<OL>
<LI> SBUS ISDN Adapter:
Ältere SUN-Workstations haben ein SBUS Interface für
zusätzliche Karten.
Es gibt eine ISDN SBUS-Karte "X1012". Es gibt jedoch keinen Support
für diese Karten, da es keine Informationen darüber gibt!
</LI>
<LI> Eingebaute ISDN Adapter:
Die Sparc-Station-LX, Sparc-Station-10 und der Sparc-Server-10 haben
einen ISDNAdapter, der in das Motherboard integriert ist.
Diese Workstations wurden von HISAX (Kernel 2.3.0)
unterstützt. Der Code wurde allerdings schon eine längere
Zeit (über neuen Monate) nicht mehr weiter entwickelt.
Es gibt da alle möglichen uralten HISAX Definitionen in diesen
Treibern. Es muss eine Menge getan werden, um diese Treiber wieder zum
Laufen zu bringen. Der ursprüngliche Entwickler warnt jedoch
davor, zuviel zu erwarten: der DBRI-Chip erlaubt kein buffern (es muss
ein IRQ für jedes Byte ausgelöst werden) und raw-hdlc muss
software-seits realisiert werden anstatt in der Hardware vorhanden zu
sein...
Der Autor von dbri.c hat die Arbeit daran beendet. Er hat jedoch
für jeden, der die noch vorhandenen Fehler beseitigen will, eine
Kopie des DBRI Datenblattes auf
<A HREF="http://www.freesoft.org/Linux/DBRI">http://www.freesoft.org/Linux/DBRI</A> abgelegt (Stand 10. Januar
2000). Es ist zu beachten, daß der Code der letzten
Entwicklungen nicht für 32-Bit Maschinen kompiliert werden kann.
</LI>
<LI> PCI ISDN Adapter:
Moderne SUN-Workstations und Server haben heute eine ander
Busstruktur. Die ULTRA Serie benutzt den PCI-Bus.
Obwohl einige PC-Karten in SUNs zu funktionieren scheinen gibt es
(noch) KEINE Berichte über sauber arbeitende ISDN-PCI-Karten in
der SUN. Bitte schreibt mir in einem solchen Erfolgsfall.
</LI>
</OL>
</P>
<H2><A NAME="hardware_ppc"></A> <A NAME="ss6.13">6.13</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.13">hardware_ppc: Kann ich ISDN4LINUX auf einem PowerPC mit Linux betreiben?</A>
</H2>
<P>Ja, die meisten Karten sollten laufen. Zumindest die AVMFritz!PCI
Karte wird jedoch nicht funktionieren, da der PPC ein
unterschiedliches Endian-Format für die 32-Bit B-Kanal Daten
benutzt.</P>
<P>Auf jeden Fall kannst Du auch einen Terminaladapter (= externes ISDN
Modem) benutzen. Da Du dann kein ISDN4LINUX benötigst (siehe
Frage
<A HREF="#hardware_external">hardware_external</A>), wird
dies hier nicht weiter behandelt.</P>
<H2><A NAME="hardware_maxcards"></A> <A NAME="ss6.14">6.14</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.14">hardware_maxcards: Wieviele ISDN-Karten kann ich in meinen Computer einbauen?</A>
</H2>
<P>Das hängt von den verfügbaren Slots, den freien Interrupts
und IO-Addressen in Deinem Computer und den Möglichkeiten der
ISDN Karte ab. Die meisten passiven Karten haben ihre Grenzen durch
die unterstützten IO-Addressen (z.B. sind bei der Teles 16.x nur
3 Addressen gesetzlich zugelassen: 0xf80, 0xd80 und 0xe80) und die
Gesamtzahl an Interrupts (jede Karte benötigt einen).
<CODE>Anm.d.Übers.: Da HiSax und auch PCI laut Definition mit
IRQ-Sharing zurecht kommen, ist diese Limitierung (zumindest für
PCI-Karten) eigentlich nicht mehr gegeben.</CODE></P>
<P>Falls mehr Karten benötigt werden könnte die ICN Karte Deine
Wahl sein. Sie belegt keine Interrupts, bietet eine flexiblere
Einstellung des IO-Ports, und der Treiber plaziert die Shared Memory
Bereiche aller ICN Karten an derselben Addresse. Der Kartenspeicher
wird nur soweit gemapped wie er benötigt wird. Daher kann man
soviele Karten benutzen wie Slots verfügbar sind.</P>
<P>Wenn Du wirklich eine Menge Anschlüsse benötigst wäre
schließlich noch eine S2M Karte von Interesse, siehe Frage
<A HREF="#hardware_s2m">hardware_s2m</A>.</P>
<P>Bei Frage
<A HREF="i4lfaq-de-7.html#config_manycards">config_manycards</A> bekommst
Du Antworten zu den Eigenheiten der Konfiguration von mehr als einer
Karte.</P>
<H2><A NAME="hardware_hfc"></A> <A NAME="ss6.15">6.15</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.15">hardware_hfc: Was ist Besonderes an einer Karte mit HFC Chip? </A>
</H2>
<P>Karten mit einem HFC-PCI Chip erlauben einige Spezialitäten, die
mit anderen ISDN Karten nicht möglich sind. So kannst Du z.B. die
Karte im NT-Modus betreiben (dabei muss die ISDN-Verbindung gekreuzt
und die Software ausgetauscht werden) - das bedeutet, Deine Karte
simuliert einen NTBA gegenüber einer anderen ISDN Karte. Da
jedoch ISDN4LINUX das beim Austausch benutzte Level 3 Protokoll nicht
unterstützt kannst Du diesen Modus nur wie eine Standleitung
benutzen.</P>
<P>Ebenso kannst Du einen B-Kanal aufgeben und dafür das komplette
D-Kanal-Protokoll auslesen, eine tolle Sache für isdnlog. Das
letztere kann man auch mit einer umgekehrt angeschlossenen Karte
erreichen (siehe Frage
<A HREF="i4lfaq-de-24.html#isdnlog_reversedcard">isdnlog_reversedcard</A>), mit HFC Chips funktioniert es aber viel
verlässlicher und sauberer. Du aktivierst diesen speziellen Echo
Modus mit:
<HR>
<PRE>
hisaxctrl <treiber_name> 10 1
hisaxctrl <treiber_name> 12 1
</PRE>
<HR>
Du schaltest das wieder ab mit:
<HR>
<PRE>
hisaxctrl <treiber_name> 12 0
hisaxctrl <treiber_name> 10 2
</PRE>
<HR>
Der Parameter 10 bestimmt die Anzahl der verfügbaren Kanäle,
Parameter 12 wechselt den Echo Modus.</P>
<H2><A NAME="hardware_elsa"></A> <A NAME="ss6.16">6.16</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.16">hardware_elsa: Was sollte ich über ISDN Karten von ELSA wissen?</A>
</H2>
<P>Im allgemeinen unterstützt ELSA die ISDN4LINUX Entwickler sehr
gut mit Dokumentationen über den Zugriff auf ihre Karten. Daher
werden diese Karten sehr gut unterstützt und sind zum Gebrauch
mit ISDN4LINUX sehr empfehlenswert. Zusätzlich ist die ELSA
Quickstep 1000 PCI (neuer Name Microlink PCI) das einzige Kartenmodell
mit offizieller Zulassung in Deutschland und daher auch in der EU
(siehe Frage
<A HREF="i4lfaq-de-26.html#country_certified">country_certified</A> zu
mehr Informationen über die Zulassung).</P>
<P>Es gibt jedoch eine Eigenheit beim Gebrauch der ELSA Quickstep
1000pro-PCI und einigen nicht PCI-konformen Mainboards. Diese setzen
die IO-Addresse auf unzulässige Werte (sie liegen im höheren
Speicherbereich und müssen an runden 0x100-Adressen liegen). Das
kann eine Fehlermeldung ("You may have the wrong PCI bios") bewirken
und das System anhalten. Die beste Abhilfe ist ein Bios Upgrade. Wenn
das nicht möglich ist, besorge Dir das Modul <CODE>pcitest</CODE> von
Karsten Keil <CODE>
<A HREF="mailto:keil@isdn4linux.de">keil@isdn4linux.de</A></CODE>. Es wird die Karte korrekt einrichten
und sich dann mit einem gewollten Fehler schließen (und dadurch
keinen Speicher belegen).</P>
<P>Die Verbindung von ELSA's RJ11 Stecker zu einem RJ45 Kabel sieht so aus:
<PRE>
RJ11 - RJ45
Pins 1234 12345678
Kabel abcd --abcd--
</PRE>
</P>
<P>Was die ELSA Microlink ISDN USB betrifft: Sie arbeitet - entgegen den
bisherigen Aussagen - NICHT wie ein serieller Adapter mit dem USB
Communication Class Treiber. Zur Zeit wird dieser Adapter nicht von
ISDN4LINUX unterstützt.</P>
<H2><A NAME="hardware_sedlbauer"></A> <A NAME="ss6.17">6.17</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.17">hardware_sedlbauer: Was ist bei der Sedlbauer-Karte zu beachten?</A>
</H2>
<P>Die Sedlbauer-Karte gibt es in mehreren Versionen:
<UL>
<LI> Sedlbauer Speedwin</LI>
<LI> Sedlbauer Speedfax</LI>
<LI> Sedlbauer Speedfax PCI</LI>
</UL>
Die Speedwin ist eine normale passive Karte mit keinerlei Besonderheiten.</P>
<P>Die Speedfax besitzt eine sehr spezielle Hardwareausstattung:
Es ist eine semiaktive Karte mit einem ISAR Chipsatz, der das Senden und
Empfangen von Faxen und den Betrieb als 14.4-Modem
ermöglicht. Das Besondere an der Karte ist, daß sie mit
HiSax benutzt wird, der normalerweise nur mit passiven Karten
arbeitet. Du musst jedoch, wie bei allen aktiven Karten, die Firmware
laden (in diesem Fall nach dem HiSax). Die Datei ISAR.BIN mit der
Firmware ist Teil der isdn4k-utils.</P>
<P>Hinweis: Kompressionsverfahren (V42bis, MNP) sind nicht in die
Firmware implementiert und werden daher beim Modem-Betrieb nicht
unterstützt. Der ideale Initstring zur Modem-Einwahl ist
<CODE>AT%C0\N0</CODE>.</P>
<P>Falls bei einigen Faxsendern der Empfang durch Hylafax nicht
funktioniert, versuchen Sie die folgenden Parameter für Hylafax
einzustellen:
<HR>
<PRE>
Class1SwitchingDelay: 75
</PRE>
<HR>
</P>
<P>Die Sedlbauer Speedfax PCI ist eine Besonderheit, da sie speziell
für Linux produziert wurde - es gibt für sie keinen
Windows-Treiber.</P>
<H2><A NAME="hardware_teles"></A> <A NAME="ss6.18">6.18</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.18">hardware_teles: Was sollte ich vor dem Kauf einer ISDN Karte von Teles wissen?</A>
</H2>
<P>Zuerst die neuesten Nachrichten: Nach Berichten des deutschen Magazins
c't, Ausgabe 02/2001, hat Teles seine Aktivitäten im ISDN-Bereich
aufgegeben. Deshalb ist diese FAQ eigentlich nicht weiter von
Interesse. Ich behalte sie trotzdem einstweilen bei um Teles'
Verhalten gegenüber ihren Kunden aufzuzeigen. Der Autor hat seit
1994 persönliche Erfahrungen mit Teles.</P>
<P>Eine der meist gestellten Fragen zu Teles-Karten: Die Teles Karte
16.3c hat einen defekten FIFO und benötigt daher für den
Gebrauch der ttyI* Devices die Eingabe von <CODE>AT&B1024</CODE> (wenn die
andere Seite noch Pakete mit mehr als 1024 Bytes sendet wird die Karte
nicht funktionieren - leider nutzen viele CAPIs 2048 Bytes als
Voreinstellung). Die neueste Teles PCI Karte benötigt den
<CODE>netjet</CODE> Treiber, da der Teles Treiber NICHT funktioniert (diese
Karte wird bei <CODE>cat /proc/pci</CODE> als 'TigerJet Tiger300'
angezeigt).</P>
<P>Nun einige Bemerkungen über Teles im allgemeinen (diese sind die
persönliche Ansicht des Autors dieser FAQ und niemand ausser mir
ist dafür verantwortlich) (<CODE>Anm.d.Übers.: Diese Ansichten
teile ich ebenfalls voll und ganz!</CODE>):</P>
<P>Die Geschäftspraktiken von Teles sind sehr Kunden- und
Entwickler- unfreundlich verglichen mit anderen Firmen.
Selbstverständlich kümmern sich die Entwickler vordringlich
um Karten, für die Support geleistet wird und deren
Spezifikationen frei verfügbar sind.</P>
<P>Bisher hat sich Teles gegenüber den Entwicklern von I4L sehr
unfreundlich verhalten. Es wurde von Teles weder irgenwelche
Unterstützung geleistet noch wurden Informationen über den
Zugriff auf ihre Karten veröffentlicht. Die Entwickler haben von
Anfang an eine Menge an privatem Engagement investiert um diese Karte
zum Laufen zu bringen ohne irgendeine Unterstützung zu
bekommen. Der Treiber ist also ein Resultat von rein privater
Arbeit. Trotzdem brüstet sich Teles auf ihrer Website damit,
daß ihre Karten unter Linux laufen ohne die wirklich
Verantwortlichen zu nennen.</P>
<P>Noch nicht einmal Firmen, die Teles Karten kaufen und unter ihrem
eigenen Namen weiter verkaufen, ist es gelungen, den Support zu
verbessern. Das führte dazu, daß sich eine re-branding
Firma (!) selbst um eine Genehmigung für den Gebrauch von I4L
mit einer Teles Karte in Deutschland bemühen musste.</P>
<P>Aus Verbrauchersicht sollte man sich die Preise für die Hotline
ansehen bevor man Hardware von Teles kauft! Der Autor der FAQ (<CODE>und
der Übersetzer</CODE>) weigert sich, eine Hotline zu benutzen, die
216,- DM pro Stunde kostet. Berichte über die Qualität und
die Wartezeiten waren nicht immer positiv.</P>
<P>Diese Firma gab über Jahre hinweg (meines Wissens 1995-2000) noch
nicht einmal Treiber für andere Betriebssysteme wie z.B. Windows
kostenlos heraus. Erst seit April 2000 kann man die Treiber über
das Internet beziehen. Vorher musste man zum Download eines Treibers
in Deutschland eine sehr teure Nummer (0190, DM 1,20/Minute)
anwählen. Nicht, daß es überhaupt ratsam wäre,
Windows zu benutzen. Ich wollte es nur erwähnen...</P>
<P>Warnung: Teles hat ihre Karten sehr oft ohne Bekanntgabe geändert
ohne den Modellnamen zu ändern. Nach dem Kauf einer Teles Karte
kannst Du eventuell feststellen, daß Deine brandneue Karte nicht
von I4L unterstützt wird! (Wie es mehrere Male geschehen ist...)</P>
<P>Die Entwickler werden versuchen, neue Teles Karten zu
unterstützen sobald Informationen über den Zugriff auf die
Karte verfügbar sind und keine anderen Prioritäten
vorliegen. Natürlich kannst Du jederzeit einen Patch einsenden.</P>
<H2><A NAME="hardware_fritz"></A> <A NAME="ss6.19">6.19</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.19">hardware_fritz: Was ist beim Konfigurieren einer Fritz!Karte (auch bekannt als: AVM A1, Teledat 150, BT Speedway) zu beachten?</A>
</H2>
<P>Die Fritz!Karte gibt es in mehreren Variationen. Da die PCI-Karte und
die ISA/PNP-Karte den gleichen Typ angeben (27), wird hisax bei der
Angabe einer IO-Adresse eine ISA/PNP-Karte und bei keiner Angabe einer
IO-Adresse eine PCI-Karte annehmen. Beachte also genau, was Du
angibst.</P>
<P>Die aktuelle Fritz! PCI Karte (v2.0) wird jetzt von einem neuen Treiber
unterstützt. Dieser wurde jedoch noch nicht ernsthaft getestet. Die
Karte kann mittels lspci identifiziert werden: Die Karten-ID ist 0e00.</P>
<P>Wenn der Interrupt der Karte mit anderen Karten geteilt wird und die
ISDN-Karte nicht funktioniert kann das am Motherboard liegen. Dazu
mehr unter
<A HREF="#hardware_irqsharing">hardware_irqsharing</A>.</P>
<P>Ein interessanter Aspekt: Die Fritz!Karte ist z.Zt. die einzige
passive Karte mit einem existierenden CAPI-Treiber und damit imstande
Faxe zu senden/empfangen. Weitere Informationen dazu gibt es unter
<A HREF="i4lfaq-de-4.html#feature_capi">feature_capi</A> und bei
<A HREF="http://www.avm.de/ftp/cardware/fritzcrd/linux/index.htm">http://www.avm.de/ftp/cardware/fritzcrd/linux/index.htm</A>.</P>
<H2><A NAME="hardware_avmb1"></A> <A NAME="ss6.20">6.20</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.20">hardware_avmb1: Was ist Besonderes an der AVM B1 Karte? </A>
</H2>
<P>Diese Karte beinhaltet viele spezielle Eigenschaften in ihrer Firmware
und wird von ihrem Linuxtreiber sehr gut unterstützt. Sie ist zur
Zeit eine der wenigen ISDN Karten mit denen Du unter ISDN4LINUX Faxe
versenden kannst oder die das CAPI 2.0 Interface unterstützen. Die
neuesten Treiber bekommst Du auf
<A HREF="ftp://calle.in-berlin.de/pub/capi4linux/">ftp://calle.in-berlin.de/pub/capi4linux/</A>.</P>
<P>Zum Downloaden der Firmware benötigen Sie die beiden Perl-Scripts von:
<A HREF="ftp://calle.in-berlin.de/pub/capi4linux/firmware/">ftp://calle.in-berlin.de/pub/capi4linux/firmware/</A>.
Diese Scripts bewirken den Download und das Auspacken der Firmware vom AVM
FTP-Server:
<A HREF="ftp://ftp.avm.de/cardware/b1/linux/">ftp://ftp.avm.de/cardware/b1/linux/</A>.</P>
<P>Zum Gebrauch der AVM an einem Anlagenanschluss musst Du 'DSS1 P2P' zum
Ladebefehl der Firmware hinzufügen:</P>
<P>
<HR>
<PRE>
avmcapictrl load /usr/lib/isdn/b1 t4 0 DSS1 P2P
</PRE>
<HR>
</P>
<P>Es gibt eine Mailingliste für Probleme mit der AVM B1 auf:
linux-avmb1@calle.in-berlin.de (sende eine Mail an
majordomo@calle.in-berlin.de mit <CODE>subscribe linux-avmb1 <Deine
Email Addresse></CODE> im Text).</P>
<H2><A NAME="hardware_hypercope"></A> <A NAME="ss6.21">6.21</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.21">hardware_hypercope: Was ist Besonderes an den Hypercope Karten?</A>
</H2>
<P>Diese Karten bieten einige spezielle Eigenschaften in ihrer Firmware
und werden neuerdings durch einen Linux-Treiber unterstützt. Sie
gehören z.Zt. zu den wenigen ISDN-Karten, die das CAPI 2.0
Interface unterstützen. Zusätzlich lassen sie sich sehr gut
zum Faxen unter ISDN4LINUX nutzen (nach einem Upgrade durch eine
Faxkarte - das gilt für die HYSDN Ergo2 und HYSDN Metro4).</P>
<P>Weitere Informationen zum Hersteller und zur Hardware bekommt man auf
<A HREF="http://www.hypercope.de">http://www.hypercope.de</A>.
Die Konfiguration ist so ähnlich wie bei der AVM B1.</P>
<H2><A NAME="hardware_icn"></A> <A NAME="ss6.22">6.22</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.22">hardware_icn: Was ist Besonderes an der ICN Karte? </A>
</H2>
<P>Dies war die erste von ISDN4LINUX unterstützte aktive Karte. Der
Hersteller (<CODE>
<A HREF="http://www.think.de/">http://www.think.de/</A></CODE>) hat die I4L
Entwickler immer unterstützt. Die ICN benötigt keine
Interrupts (polling). Daher kann man den PC mit vielen von ihnen ohne
Interrupt-Konflikte ausrüsten. Die neueste Firmware sollte auf
<CODE>
<A HREF="ftp://ftp.think.de/pub/isdn4linux/firmware/">ftp://ftp.think.de/pub/isdn4linux/firmware/</A></CODE> zur
Verfügung stehen. Leider wird die ICN nicht mehr hergestellt.</P>
<H2><A NAME="hardware_isurf"></A> <A NAME="ss6.23">6.23</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.23">hardware_isurf: Was sollte ich über die I-Surf-Karten von Siemens wissen? </A>
</H2>
<P>Da gibt es einige interessante Sachen:
<UL>
<LI> Zwei Versionen: Es gibt zwei unterschiedliche Versionen
(Version 1.0 und Version 2.0) mit unterschiedlichen Chipsets. Beide
arbeiten gut. Du musst allerdings den Typ korrekt bestimmen (29
für Version 1.0, 12 für Version 2.0).</LI>
<LI> PnP Bug: Wegen eines Bugs im PnP-Chip müssen für die
I-Surf 1.0 die folgenden PEEK und POKE Zeilen in Deiner Datei
<CODE>isapnp.conf</CODE> stehen um die PnP-Register richtig zu
initialisieren:
<HR>
<PRE>
(MEM 0 (BASE 0x0c8000) (MODE bu) (UPPER 0x0c8400))
# (MEM 0 (BASE 0x0c8000) (MODE br) (UPPER 0x000400))
(REG 0x31 (PEEK))
(REG 0x31 (POKE 0))
(REG 0x31 (PEEK))
(ACT Y)
))
</PRE>
<HR>
</LI>
<LI> Memory mapping: Da die I-Surf 1.0 Memory mapping für den
ISA-Bus benutzt musst Du darauf achten, daß der benutzte
Speicherbereich im BIOS nicht als Shadowed oder Cached eingetragen
ist.</LI>
<LI> Firmware: Vor dem Gebrauch muss die Firmware geladen werden:
<HR>
<PRE>
hisaxctrl <id> 9 ISAR.BIN
</PRE>
<HR>
(Du findest die Datei ISAR.BIN in den isdn4k-utils oder auf der I-SURF
CD.) </LI>
<LI> Fax: Die I-Surf 1.0 kann zum Senden und Empfangen von Fax
eingestellt werden (siehe
<A HREF="i4lfaq-de-4.html#feature_fax">feature_fax</A>).</LI>
</UL>
</P>
<H2><A NAME="hardware_crossedcable1"></A> <A NAME="ss6.24">6.24</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.24">hardware_crossedcable1: Wenn I4L einen B-Kanal benutzt ist der andere blockiert (eingehende wie ausgehende Signale)...</A>
</H2>
<P>Dieses Verhalten ist typisch für ein Kabel mit falscher
Verdrahtung des a/b-Anschlusses. Einige NTs von Quante hatten eine
falsche Beschriftung. Sie verursachten genau das beschriebene
Verhalten, wenn eine PBX an der Buchse und eine ISDN Karte an dem
Stecker des NT angeschlossen waren. Sowie ein Gerät den Bus
aktiviert, kann das andere Gerät keine Verbindung mehr aufbauen.</P>
<H2><A NAME="hardware_crossedcable2"></A> <A NAME="ss6.25">6.25</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.25">hardware_crossedcable2: Wie kann ich feststellen, ob ein a/b-Kabel gekreuzt wurde?</A>
</H2>
<P>Diese Antwort nimmt an, daß Du über einen installierten
internen Bus direkt an den NT angeschlossen bist (ohne ein RJ45
Kabel).</P>
<P>Die einfachste Art zu testen ist die mit einem kleinen Kabel-Tester
(der Autor erwarb einen von Conrad Electronics in Deutschland für
29,- DM - folge einfach den leichten Anweisungen).</P>
<P>Anderenfalls hast Du etwas mehr Arbeit. Vertausche Leitung a1 und
b1. Wenn das nicht funktioniert, mache das wieder rückgängig
und vertausche Leitung a2 und b2. Wenn das immer noch nicht
läuft, versuche beide Leitungen zu vertauschen. Solange {a|b}1
und {a|b}2 unter sich bleiben kann nichts passieren. Um sicher zu
gehen kannst Du vor dem Einstecken prüfen, daß zwischen
Pins 4 und 5 und zwischen Pins 2 und 6 des Steckers keine Spannung
anliegt. Zwischen 3 und 4 und zwischen 6 und 5 sollten 40 V, 6 und 3
positiv gemessen werden.</P>
<P>Mit dem Westernstecker funktioniert das ähnlich. 4 Leitungen
werden benutzt:
<PRE>
| | | |
| | | |
1 2 3 4
</PRE>
Du kannst 1 mit 4 oder 2 mit 3 oder beide Paare
vertauschen. Vertausche nie die äusseren mit den inneren
Leitungen - das würde die RX und TX Leitungen kreuzen und nichts
mehr würde funktionieren.</P>
<P>In der Kabel FAQ findest Du mehr Details darüber, welche Leitung
wie anzuschließen ist.</P>
<P>Wenn beide Geräte über RJ45 angeschlossen sind, ist eines
der beiden Kabel verdreht. Das passiert normalerweise wenn einer der
RJ45 Stecker verkehrt herum angeschlossen wurde (a1/b1 sind innen,
a2/b2 sind aussen, so wird die Anordnung der
Sender-/Empfängerpaare erhalten). Jetzt brauchst Du nur einen
neuen Stecker und natürlich Klammern für den RJ45: alter
Stecker ab, neuer Stecker (in der richtigen Anordnung) dran.</P>
<H2><A NAME="hardware_pbx"></A> <A NAME="ss6.26">6.26</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.26">hardware_pbx: i4l ist am internen Bus einer PBX angeschlossen. Probleme?</A>
</H2>
<P>Viele PBX benutzen nicht standardisierte ISDN-Protokolle auf ihrem
internen Bus. Das kann I4L dazu bringen, eine Warnung "Unexpected
discriminator 0xZZ" (wobei ZZ eine hexadezimale Zahl ist) auszugeben,
wenn es auf unerwartete Frames trifft (einige alte Versionen
stürzen sogar ab). Das kann Deine Logdatei um bis zu 1 MB in 3
Tagen vergrößern. Die PBX <CODE>Ackermann Euracom 181</CODE>
(Discriminator 0xaa) und <CODE>Ascom</CODE> (Discriminator 0x44/0x47) scheinen
dafür bekannt zu sein. Du kannst die Warnung vermeiden indem Du
in der Funktion <CODE>processctrl()</CODE> in <CODE>processor.c</CODE> den
switch/case Code anpasst und isdnlog neu kompilierst. Beachte bitte,
daß nun isdnlog keine ankommenden Datenpakete mehr loggen kann,
da die PBX die Pakete übergeben muss. Zum Loggen aller Pakete
muss die PBX umgangen werden. Achte darauf, daß die PBX
hängen bleiben kann, wenn die ISDN Karte nicht auf ihre Requests
antwortet - übergehe die PBX in diesem Fall.</P>
<P>Es kann auch sein, daß eine PBX per default das 1TR6 Protokoll
anstatt des EuroISDN auf dem internen Bus benutzt. Du musst I4L (oder
die PBX) entsprechend konfigurieren. Am besten versuchst Du beide auf
das gleiche Protokoll einzustellen.</P>
<P>Auch die MSN kann anders aussehen als Du erwartest. Versuche es mit
verschiedenen Versionen, keine Ziffer (dann nimm <CODE>0</CODE>, wird in dem
Fall von I4L erwartet), eine Ziffer oder zwei Ziffern oder die gesamte
MSN. Am besten rufst Du ein Gerät (z.B. das ISDN Telefon) auf dem
internen Bus an und schaust nach, was I4L im Logfile schreibt. Wenn
eine Hinauswahl misslingt liegt es meist daran, daß Du die MSN
fü die Hinauswahl nicht korrekt angegeben hast. Dann lehnt die
PBX das Wählverlangen ab.</P>
<P>Bei ankommenden Gesprächen solltest Du beachten, daß manche
Telefonanlagen eine 0 vor die Nummer jedes hereinwählenden
Gerätes setzen. Also musst Du die Einstellungen der
Secure-Optionen dementsprechend ändern.</P>
<P>Zuletzt solltest Du daran denken, daß Du Deine PBX so einstellen
musst, daß sie ankommende Gespräche auf den internen ISDN
Bus 'routen' muss.</P>
<P>Bei einer Point-to-Point Konfiguration ('Anlagenanschluss') kannst Du
Deine Karte nicht - parallel zur PBX - direkt an den S0 Bus
anschließen (dann geht gar nichts mehr). Du musst sie mit dem
internen ISDN Bus verbinden. Deine MSN ist dann normalerweise die
Durchwahl am Ende der Telefonnummer.</P>
<P>Besitzer der <CODE>Ackermann Euracom</CODE> finden Hinweise zur
Konfigurations-Software auf der deutschen Seite:
<A HREF="http://www.ganzfix.de">http://www.ganzfix.de</A></P>
<H2><A NAME="hardware_telestrouble"></A> <A NAME="ss6.27">6.27</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.27">hardware_telestrouble: Die PNP-Tools funktionieren nicht mit meiner Teles 16.3 PNP Karte!</A>
</H2>
<P>Es ist möglicherweise gar keine Plug 'n' Play Karte - obwohl
Teles jetzt auf alle ihre Karten und Kartons PNP druckt. Der
Unterschied ist leicht zu erkennen: eine wahre Teles PnP Karte hat die
(winzigen) DIP-Schalter zur Einstellung der IO-Addresse nicht mehr.</P>
<H2><A NAME="hardware_elsacabletrouble"></A> <A NAME="ss6.28">6.28</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.28">hardware_elsacabletrouble: Auf meiner ELSA Karte blinkt oft die LED die den Verlust des TE anzeigt Meine Verbindungen werden auch oft unterbrochen...</A>
</H2>
<P>Diese blinkenden LEDS werden oft durch ein schlechtes Kabel oder einen
zu langen oder nicht terminierten Bus verursacht.</P>
<H2><A NAME="hardware_elsairq"></A> <A NAME="ss6.29">6.29</A> <A HREF="i4lfaq-de.html#toc6.29">hardware_elsairq:Meine ELSA Quickstep1000 ISA Karte löst mit dem HiSax Treiber sehr viele Interrupts aus. Ist das normal oder ein Problem des HiSax Treibers?</A>
</H2>
<P>Es ist normal. Die ELSA Quickstep 1000 ISA Karte hat einen Hardware
Timer, der nicht durch Software deaktiviert werden kann. Wenn Du ihn
loswerden willst musst Du die Hardware verändern. Frag bei
Karsten Keil nach: <CODE>
<A HREF="mailto:keil@isdn4linux.de">keil@isdn4linux.de</A></CODE></P>
<HR>
<A HREF="i4lfaq-de-7.html">Next</A>
<A HREF="i4lfaq-de-5.html">Previous</A>
<A HREF="i4lfaq-de.html#toc6">Contents</A>
</BODY>
</HTML>